Der Ausflug

„Der Ausflug“ erzählt die Geschichte von Martin, einem Lehrer an einem Gymnasium. Martin hält sich für einen guten Pädagogen, doch selbst sein eigener Sohn rebelliert gegen ihn. Auf dem Weg in die Schule geraten die Beiden in einen heftigen Streit. Kurz darauf eröffnet ein Mitschüler das Feuer auf Klassenkameraden. Auf dem Gang gelingt es Martin, den Täter aufzuhalten, indem er sich bereiterklärt, den Fluchtwagen zu fahren.

Zusammen mit dem Täter flüchtet Martin vor der Polizei. In der Enge des Fahrzeugs beginnt zwischen dem Pädagogen und dem Amokläufer ein psychologisches Kräftemessen, dem Beide nicht gewachsen sind.

Mit Dominic Raacke und Dennis Mojen.

Der Minister

Zwei Sandkastenfreunde in der bayerischen Provinz sind ein unschlagbares Team: Franz Ferdinand von und zu Donnersberg – charismatisch, wohlerzogen, gutaussehend, wenn auch recht faul, dafür aber von Adel, und Max Drexel – blitzgescheit, strebsam, schlagfertig, aber von einfacher Herkunft. Max, der alles kann und Franz Ferdinand, der alles verkaufen kann – vor allem sich selbst! Mit diesem Talent ausgestattet, sieht Franz Ferdinand seine Zukunft in der Politik. Dank Max als Ghostwriter an seiner Seite geht der Weg für den jungen Adeligen kontinuierlich nach oben – bis er an der Tür zum Kabinett der Kanzlerin klopft. Sie beäugt den jungen Abgeordneten, der längst der Liebling der Boulevardpresse ist, mit großer Skepsis. Franz Ferdinand erkennt: Um sein Ansehen bei der Kanzlerin zu heben, muss ein Doktortitel her! Und die Doktorarbeit schreibt – natürlich – Max! Der rasante Austieg eines Überschallpolitikers beginnt…

(Quelle: Dorothee Schön, Autorin „Der Minister“)

Das Menschen­mögliche

Während ihrer Facharztausbildung arbeitet Judith in der chronisch unterbesetzten Notaufnahme eines Krankenhauses. Als sie übermüdet einen Fehler begeht, stirbt eine Patientin. Judith ist erschüttert und zweifelt an ihrer Eignung als Ärztin. Doch die Klinikleitung warnt Judith vor einem Schuldeingeständnis. Auch Judiths Freund Mark rät ihr, einfach weiterzumachen. Gegen ihr Gefühl verschweigt Judith, was passiert ist. Während der Fall untersucht wird, versetzt Judiths Chefin sie in den Dienst im Notarztwagen. Karrieretechnisch fühlt Judith sich hier wie auf dem Abstellgleis. Doch die Distanz zum Klinikalltag lässt bei ihr eine neue Sicht auf die Zustände im Krankenhaus zu. Sie beginnt, ein krankes System zu sehen, und muss sich entscheiden: mitschwimmen und Karriere machen oder selbst etwas verändern?

„Das Menschenmögliche“ ist das Fiction-Debüt der Dokumentarfilmerin Eva Wolf. Bereits in ihrem letzten Dokumentarfilm „Intensivstation“, der für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde, hat Eva Wolf sich dem Arbeitsort und Themenfeld Krankenhaus sensibel genähert.

(Text: ZDF)

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